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KI an der Sicherheitskontrolle: Was Frankfurts neues APIDS-System wirklich ändert

  • 20. Feb.
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 5. Aug.

STAT-UP AI Newsletter · Freitag, 20. Februar 2026 · Vol. 28


STAT-UP KI-Newsletter Illustration zu KI-gestützter Luftsicherheitskontrolle mit APIDS

Willkommen zur neuesten Ausgabe des STAT-UP KI-Newsletters! Diese Woche schauen wir auf ein KI-Thema, das viele von uns ganz direkt betrifft: Sicherheitskontrollen am Flughafen und wie KI dort als „zweites Paar Augen" eingesetzt wird.

Zitat der Woche

Was bedeutet das?

Das Zitat klingt nach Marketing, dahinter steckt aber ein klarer Trend: KI wird an sicherheitskritischen Stellen nicht als Ersatz, sondern als Assistenzsystem eingesetzt. Wichtig ist dabei der Zusatz aus der gleichen Mitteilung: Die finale Entscheidung trifft weiterhin das Kontrollpersonal. Genau dieses „Human-in-the-loop"-Prinzip ist entscheidend, damit Sicherheit, Verantwortlichkeiten und Qualitätssicherung nachvollziehbar bleiben.

Was ist passiert?

Der Flughafen Frankfurt setzt seit dem 22. Januar 2026 als erster Flughafen in Europa die KI-gestützte Software APIDS („Automated Prohibited Item Detection System") im Regelbetrieb ein. Die Idee: APIDS unterstützt die Mitarbeitenden an der Luftsicherheitskontrolle, indem das System auf Basis von Röntgen-/CT-Bildern automatisch Hinweise auf verbotene Gegenstände im Handgepäck liefert. Entscheidend: Die KI trifft keine eigenständige Freigabe- oder Eingriffsentscheidung. Diese bleibt beim Kontrollpersonal.

Was passiert technisch?

An vielen Kontrollstellen werden inzwischen CT-Scanner genutzt, die Handgepäck als 3D-Bild erfassen. APIDS ist eine Software-Schicht „oben drauf": Sie analysiert die Bilder und markiert auffällige Bereiche, damit die Sichtung schneller und konsistenter erfolgen kann. Laut Fraport wird APIDS in Frankfurt an mehr als 50 CT-Scannern in allen Terminals eingesetzt.

Warum ist das relevant (aus Statistik-/Data-Sicht)?

Solche Systeme stehen und fallen mit Messgrößen: Trefferquote (wie oft wird ein verbotener Gegenstand korrekt erkannt?), Fehlalarmrate (wie oft wird etwas markiert, das harmlos ist?) und „Übersehrate" (wie oft wird etwas nicht markiert, obwohl es relevant wäre?). In der Praxis bedeutet das: KI kann helfen, standardisierte Hinweise zu geben, aber sie produziert auch Fehlalarme. Darum ist es sinnvoll, dass Menschen die finale Entscheidung treffen und dass es saubere Qualitätskontrollen gibt (z. B. regelmäßige Tests, Monitoring, Nachschulungen, Prozessanpassungen).

Zertifizierung und Einbettung in Standards

Fraport und Bundespolizei berichten, dass dem Rollout eine mehrmonatige Erprobung vorausging (u. a. in einer EU-ermöglichten Testphase) und dass eine nationale Zertifizierung den operativen Einsatz ermöglicht hat. Ein weiterer Baustein im Hintergrund sind europäische Test- und Bewertungsprozesse für Security-Equipment: Die ECAC beschreibt ihren „Common Evaluation Process (CEP)" als Labor-Testprogramm, das die Leistung von Sicherheitsausrüstung gegen EU/ECAC-Standards bewertet, inklusive Kategorien wie APIDS.

Hinweis: Dieser Newsletter wurde unter Zuhilfenahme von KI erstellt.

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