KI-gestützte Malware - die neue Bedrohungslage
- 7. Nov. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 5. Aug.
STAT-UP AI Newsletter · Freitag, 7. November 2025 · Vol. 14

Willkommen zur neuen Ausgabe unseres STAT-UP KI-Newsletters! Heute schauen wir uns eine aktuelle Entwicklung an, die alle betrifft – vom Endgerätnutzer bis zur Unternehmens-Infrastruktur.
Zitat der Woche
Was bedeutet das?
Bisher war KI primär ein Werkzeug zur Effizienzsteigerung. Jetzt wird sie aktiv von Angreifern eingesetzt, um etwa Malware intelligenter und dynamischer zu machen.
Was ist passiert?
Die Sicherheitsabteilung von Google (Threat Intelligence Group) berichtet, dass Hackergruppen künstliche Intelligenz nutzen, um Sicherheitsmechanismen zu umgehen und Schadsoftware (Malware) dynamischer zu gestalten. Diese Entwicklung markiert eine neue Stufe in der Bedrohungslandschaft: von statischen Angriffsmustern hin zu dynamischen, intelligenten Angriffsmethoden. Früher waren solche Angriffe oft nach dem „Gießkannenprinzip" verteilt, also gleichartig und vorhersehbar. Mit KI wird das anders: Die Schadsoftware kann sich anpassen, zum Beispiel je nachdem, welches Sicherheitssystem sie gerade vorfindet.
Betroffene Zielgruppen
Unternehmen jeder Größe, denn Angriffe mit KI-Komponente sind weniger vorhersehbar.
IT- und Sicherheitsabteilungen, die ihre Abwehr- und Monitoring-Systeme anpassen müssen.
Mitarbeitende, da auch E-Mails und andere alltägliche Kommunikationswege zur Angriffsmethode werden können.
Rechts- und Risikoteams, da neue Regeln und Szenarien berücksichtigt werden müssen.
Was kann passieren?
Dynamische Malware: Die Schadsoftware erkennt zum Beispiel, ob ein Antivirenprogramm läuft, und passt sich daran an.
Umgehung von Schutzsystemen: Viele Sicherheitsprogramme erkennen bekannte Schadprogramme anhand ihrer „Signatur" (einer Art digitalem Fingerabdruck). KI-gestützte Malware kann sich aber ständig verändern und wird dadurch schwerer zu entdecken.
Realistischere Phishing-Mails: Phishing bezeichnet betrügerische Nachrichten, die darauf abzielen, an Passwörter oder andere vertrauliche Daten zu gelangen. KI kann solche Nachrichten täuschend echt wirken lassen.
Schnellere Verbreitung und Anpassung: KI ermöglicht es Angreifern, in kurzer Zeit neue Varianten von Angriffen zu entwickeln, ähnlich wie ein Virenstamm, der mutiert.
Praxisbeispiel
Stellt euch vor, jemand bekommt eine scheinbar harmlose Bewerbung per E-Mail mit Anhang. Beim Öffnen stellt die KI im Hintergrund fest, dass ein bestimmtes Sicherheitssystem läuft. Die Malware passt daraufhin ihren Code an, um unerkannt zu bleiben, und lädt weitere Schadsoftware nach. So entsteht ein Angriff, der kaum auffällt und schwer zu stoppen ist.
Hinweis: Dieser Newsletter wurde unter Zuhilfenahme von KI erstellt.



